Unilever kauft Seventh Generation

Der Konsumgüterriese Unilever investiert in Produkte mit Nachhaltigkeitsanspruch und holt sich den US-Reinigungsmittelhersteller Seventh Generation ins Portfolio. Das Unternehmen setzt auf pflanzliche Inhaltsstoffe und vertreibt seine Artikel über Händler wie Target oder CVS Pharmacy.

Kosten werden nicht genannt

Der Konsumgüterriese Unilever hat bei einem Haushaltsartikelhersteller mit ökologischem Anspruch zugeschlagen. Wie der Konzern mitteilt, wurde mit Seventh Generation aus Vermont ein Kaufvertrag unterzeichnet. Wie viel sich Unilever den Zukauf kosten lässt, wird nicht offengelegt.

Andere Käufe zur Zeit nicht attraktiv

2015 hat der Neuzugang den Angaben zufolge 200 Mio. US-Dollar umgesetzt. Zudem habe das 1988 gegründete Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren jährlich zweistellige Wachstumsraten verzeichnet. Das US-Wirtschaftsmagazin Fortune berichtet unter Berufung auf Insider, dass Unilever zwischen 600 und 700 Mio. Dollar in bar für den Spezialisten für WPR- und Hygiene-Produkte auf pflanzlicher Basis gezahlten haben dürfte. Im Gegensatz zu Mitbewerbern wie die Honest Company von Jessica Alba, an dem Unilever zuletzt Interesse nachgesagt worden war, setzt Seventh Generation auf den Vertrieb über Händler wie Target, CVS und Walgreens. Der Beitrag wurde aus der Lebensmittelzeitung übernommen.

Der Nordamerika-Chef von Unilever, Kees Kruythoff, sieht Seventh Generation auf einer Linie mit dem bestehenden Nachhaltigkeitsportfolio des Konzerns zu dem die Fair-Trade-Eiskrem-Marke Ben & Jerry’s und die Pflegemarke Dove gehören. Der CEO von Seventh Generation ist für Unilever dabei kein Unbekannter: John Replogle war bis 2006 für das nordamerikanische Hautpflegegeschäft des Konzerns verantwortlich.

Florian Günther
 

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