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Kraft langt kräftig zu und will Mondelez kaufen

Laut Medienberichten will der Nahrungsmittelriese Kraft Heinz den Konkurrenten Mondelez kaufen

Der brasilianische Multimilliardär Jorge Paulo Lemann und seine Investmentfirma 3G soll hinter diesen Überlegungen stehen, obwohl sich bei Unternehmen aktuell zu den Spekulationen nicht äußern wollen. Zusammen mit der Investmentlegende Warren Buffett und seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat Lemann bereits letztes Jahr Kraft Foods mit dem Ketchuphersteller Heinz fusioniert.

Lustigerweise wurde Mondelez erst 2012 von Kraft abgespalten. Mondelez ist in Deutschland bekannt mit folgenden Marken:

  • Milka
  • Toblerone
  • Tuc

Zum jetzigen Zeitpunkt sind dies jedoch noch Spekulationen.

 

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Warren Buffett´s Lieblingsgetränk kauft zu

Der Getränkeriese Coca-Cola kauft in Lateinamerika Ades

Warren Buffett trinkt leidenschaftlich gerne Coca Cola. Passenderweise besitzt er gleich 10 % dieser Firma über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway. Der US Konzern Coca Cola kauft für 575 Mio. Dollar das Soja-Drink-Geschäft von Unilever, ein Lebensmittelkonzern aus England. Gemeinsam mit dem lateinamerikanischen Coke-Abfüller Femsa kauft der amerikanische Konzern das Unilever Geschäft ab. Femsa darf in seinem Vertriebsgebiet (Venezuela, Brasilien, Argentinien und den Philippinen) die Soja Drinks verkaufen. Der bisherige Umsatz von 284 Mio. Dollar hat Ades mit dem Verkauf von 56 Mio. Einheiten an Sojamilch und Fruchtsaftgetränken erreicht. Ades wurde 1988 in Argentinien gegründet und beliefert bisher Märkte wie z. B. Mexiko, Uruguay, Bolivien und Chile.

Ob Buffett jetzt von seiner geliebten Cherry Coke auf Sojamilch umsteigt?

Ich glaube wohl eher nicht 🙂

 

Energiegeladener Buffett

 

Der Duracell Chef Stefan Sallandt hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und will den Batterie Hersteller nach vorne bringen. Warren Buffett setzt auf den Manager und seine gewohnte „dezentrale Entscheidungsfreiheit“.

Im Fokus soll in Zukunft nicht mehr das „Konzerndenken“ von Procter & Gamble stehen, sondern der Konsument.

Den deutschen Batteriemarkt dominieren Eigenmarkten. Platz eins unter den Markenherstellern besitzt Varta vor Energizer. Duracell folgt auf Platz drei. Der Manager Sallandt will die Marktanteile aggressiv zurückerobern.

Warren Buffett hat im Jahr 2014 den Deal mit Procter & Gamble ausgehandelt und den Konsumgüterhersteller mit überwiegend eigenen Aktien gezahlt. Beitrag aus der Zeit –>

Buy and Hold – Ein Liebesgeständnis

„Buy and Hold“ ist die überlegene Strategie an den Aktienmärkten. Aus mehreren Gründen. Menschen verhalten sich auf Grund ihrer Urinstinkte bei Gefahr ängstlich. Sie reagieren mit Rückzug und Flucht. Dieses Phänomen ist auch an den Börsen zu sehen.

Als Mensch sind wir jedoch auch dem Gefühl der Euphorie unterlegen. Wir wollen bei jeder Party dabei sein und kaufen so Aktien zu astronomischen Preisen.

„Buy and Hold“ ist eine tolle Strategie um diese Heuristiken zu vermeiden. Kaufe Qualitätsfirmen, wie z. B. Colgate-Palmolive, Berkshire Hathaway, Procter & Gamble, Henkel, Fielmann, SAP, Nike, Unilever, Nestlé usw. Kurzfristige Rücksetzer sind (zum Glück) immer möglich und ermöglichen einen vorsichtigen Einstieg.

Wie erkenne ich Qualitätsfirmen?

Value Investing, das wertorientierte Investieren, kommt ohne komplizierte mathematische Formeln aus, es setzt vielmehr auf den gesunden Menschenverstand und Geduld. Je einfacher und langweiliger das Geschäftsmodell ist, desto interessanter ist es grundsätzlich für Value Investoren. Man kauft Anteile an soliden Unternehmen, die von ehrlichen und fähigen Leuten geführt werden und das zu einem Kurs, der unterhalb des fairen Wertes liegt, also das Gewinnpotenzial des Unternehmens (noch) nicht widerspiegelt.

Kurzfristige Rückschläge im Aktienkurs sind tolle Gelegenheiten um die Positionen weiter aufzustocken. So macht sich der Zinseszinseffekt bemerkbar. Man läuft nicht Gefahr, in einer Baisse oder in einem Crash Aktien panisch zu verkaufen. Wer das Auf und Ab an der Börse erträgt wird langfristig belohnt.

 

„Börsengewinne sind Schmerzensgeld – erst kommen die Schmerzen, dann das Geld“

André Kostolany

Steuern und Transaktionskosten darf man jedoch nicht unterschätzen. Sie nehmen einen Gutteil des Vermögensgewinns weg. Warren Buffett besitzt Anteile an Coca-Cola, American Express, Wells Fargo, Wal-Mart, Costco, U.S. Bancorp, Procter & Gamble, Moody’s sehr lange. Viele Positionen liegen seit mehreren Dekaden in seinem Depot. Buffett möchte eine Besteuerung des Gewinns vermeiden. Er will vollumfänglich vom Zinseszins profitieren. Solange seine Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway nicht den Gewinn einer Aktie realisiert, muss keine Steuer auf den Papiergewinn entrichtet werden. Es ist ein tolles Steuersparmodell.

In dem Buch „Warren Buffett – Das Leben ist wie ein Schneeball“ beschreibt Autorin Alice Schroeder Buffetts Rat an Studenten so:

Im Kern war seine Botschaft immer, schnell reich werden zu wollen, ist nicht das wertvollste Ziel im Leben.

Warren Buffett ist der Überzeugung, dass man sich weder mit Marktprognosen noch mit Charts aufhalten sollte, sondern vor allem mit dem Lesen der Geschäftsberichte der Unternehmen. Da steht alles drin, was ein Value Investor über das Unternehmen wissen muss und dort findet er die Zahlen und Daten, die er für die Bewertung des Unternehmens und die Ermittlung von dessen fairen Wert benötigt. Und er rät, Geld nur in Unternehmen zu investieren, deren Geschäft man auch versteht.

IBM

 

Unter den vielen bestehenden Unternehmensanalysen werde auch ich heute etwas zu IBM sagen:

IBM ist nach wie vor ein sehr begehrter Wert unter den „Star Investoren“, hier vor allem Warren Buffett. Buffett´s Berkshire Hathaway besitzt knapp 80 Millionen IBM Aktien in einem Wert von rund 13 Milliarden Dolllar.

Ich habe Euch die Zahlen der Vergangenheit in einer Excel Tabelle zusammengefasst:

 

Jahr 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005
Operatives Ergebnis 20470 19926 22361 21414 20091 18540 17388 15100 13595 12446
Anzahl Aktien 1004 1097 1143 1198 1271 1330 1361 1431 1530 1603
Jahresüberschuss 12022 16483 16604 15855 14833 13425 12334 10418 9492 7934
Dividende / Sonderdividende 4,25 3,7 3,3 2,9 2,5 2,15 1,9 1,5 1,1 0,78
Bilanzielles Eigenkapital 11868 22792 18860 20139 23046 22637 13465 28470 28506 33098
Verbindlichkeiten 105518 103294 100229 96197 90279 86267 96058 91962 74728 72650
Bilanzsumme 117532 126223 119213 116433 113452 109022 109524 120431 103234 105748
Eigenkapitalquote 10,10% 18,06% 15,82% 17,30% 20,31% 20,76% 12,29% 23,64% 27,61% 31,30%
Umsatzrendite 12,96% 16,52% 15,89% 14,83% 14,85% 14,02% 11,90% 10,55% 10,38% 8,71%
Eigenkapitalrendite 101,30% 72,32% 88,04% 78,73% 64,36% 59,31% 91,60% 36,59% 33,30% 23,97%
Gewinn/Aktie 11,98 15,03 14,52 13,24 11,67 10,09 9,07 7,28 6,2 4,95

 

Das aktuelle KGV von unter 10 und eine Dividendenrendite von ca. 3,5 % sind sehr attraktiv. Das historische KGV beläuft sich auf 14. Wenn es IBM gelingt, die Umsätze zu stabilisieren und die Profite weiterhin hoch zu halten, ist IBM ein sehr interessantes Unternehmen. Bedenkt man jetzt, dass Unternehmen wie Amazon oder google zu einem weit höherem „Vielfachen des Unternehmensgewinn“ gehandelt werden, so ist klar, dass IBM unterbewertet ist.

Warren Buffett

Warren Buffett kaufte 2011 das erste mal IBM Aktien, obwohl er dafür bekannt ist den Technology Sektor zu meiden. Der schnelle Wechsel innerhalb des Sektors ist für einen Langfrist Anleger wie Buffett sehr schwierig. Jedoch gibt es im „Tech Sektor“ einige Außnahmen bezüglich des schnellen Wandels:

  • Microsoft und
  • IBM

IBM zum Beispiel blickt auf eine Hundertjährige Geschichte zurück. Sie haben den PC quasi erfunden.

Das Buffett, als auch das Management von IBM an das Unternehmen glauben, sieht man an den rießigen Aktienrückkäufen der Vergangenheit. Dies ist auch der Hauptgrund, warum die Eigenkapitalquote eher einer Bank gleicht, als einem Tech Unternehmen.

 

IBM Share Count by Year

 

Die Aktienrückkäufe bewirken, wie eben erwähnt, eine Rückläufige Eigenkapitalquote. Auf der anderen Seite erhöht es den Gewinn je Aktie (hier noch einige weitere Gedanken zu Aktienrückkäufen).

 

Wolken für IBM´s Cloud

 

IBM hat in der Vergangenheit jedoch Martkanteile an seine Herausforderer abgeben müssen, hier vor allem Amazon und Microsoft. Obwohl IBM auf eine breite Kundenbasis zurückgreifen kann (Regierungen, Militär und Unternehmen) sind Endverbraucher bisher eher wenig mit IBM „vertraut“.

Der Konzern hat gerade die Übernahme des texanischen Unternehmens Gravitant bekannt gegeben. Die Firma hat eine Art Broker-Dienst entwickelt. Mit dessen Hilfe können die Einkäufer die Cloud-Angebote aller Provider bequem miteinander vergleichen. Zuvor musste man sich mühsam durch jedes einzelne Angebot hindurchkämpfen. Neben dem Broker hat IBM noch einen Wetter Dienst Anbieter gekauft. Big Data oder Cloud für die Wolken – ein nettes Wortspiel.

 

Zinseszins und Aktienrückkäufe – Die Waffen des Herrn Buffett

Unser aller Lehrmeister in Sachen Value Investing, Warren Buffett, überzeugt durch Einfachheit und Weitblick. In „Finanzworten“ ausgedrückt meint Buffett Zinseszins, Aktienrückkäufe und Qualitätsfirmen. Qualitätsfirmen sind für Langfristanleger ideal, jedoch nicht zu jedem Preis. Ausschlaggebend dafür ist die Bewertung des Unternehmens an der Börse.

Ein guter Maßstab um einen ersten Überblick zu bekommen, ist der Umsatz. Wird ein Handwerker vor Ort verkauft, wird oftmals der einfache Umsatz als Kaufpreis zugrunde gelegt. Das ist eine gute Ausgangsbasis – an der Börse, wie auch woanders. Natürlich hängt es von vielen Kennzahlen ab. So werden beispielsweise Softwarefirmen oder kerngesunde Markenartikler mit einem Vielfachen des Jahresumsatzes bewertet.

Desweiteren sollten das Gewinnvielfache (KGV), das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und andere Dinge überzeugen. Alle Kennziffern zusammen müssen ein solides Unternehmen erkennen lassen. Einen Überblick, wie FGC Kennzahlen bewertet und interpretiert, erhalten Sie im Handbuch der Kennzahlenanalyse.

Loyalität

Der Vorstand muss vertrauenswürdig und loyal sein. Dies kann er am besten beweisen, indem er das Unternehmen besitzt (Familienunternehmen) oder sein Einkommen vom langfristigen Erfolg des Unternehmens abhängig ist. Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn die langfristigen Schulden nicht zu hoch im Vergleich zum Eigenkapital und Umlaufvermögen sind. Der wichtigste Aspekt beim Investieren ist jedoch der Zinseszins (siehe hierzu „Die Macht des heute nicht ausgegebenen Euro“)

Neben den Dividenden gibt es noch weitere Formen der „Rückzahlung“ an Inhaber. Auch durch Aktienrückkäufe wird Geld an die Shareholder zurückgegeben. Allerdings nicht in Form von direkten Zahlungen, sondern indirekt: das Unternehmen kauft seine „eigenen“ Aktien zurück, reduziert damit die Zahl der ausgegebenen Aktien und erhöht dadurch den Anteil des einzelnen Aktionärs am Unternehmen.

Vorteile für den Aktionär:

  • Erhöhung des prozentualen Anteils am Unternehmen
  • Chance auf potenziell steigende Kurse (eine angenommene gleiche Marktkapitalisierung verteilt sich auf weniger Aktien = höhere Kurse)
  • Zahlungen des Unternehmens an den Aktionär erfolgen zu 100% ohne Steuerabzug

Vorteile für das Unternehmen:

  • Reduzierung der Aktienzahl führt zu steigenden Gewinnen je Aktie
  • Möglichkeit bei „niedrigen“ Kursen eigene Aktien zurückzukaufen
  • Dadurch ggf. höhere Renditen erzielbar als bei Invest in das eigene Business-Modell

Nachteile für den Aktionär:

  • keine Ausschüttung von „flüssigen Mitteln“
  • Aktien können „zu teuer“ zurückgekauft werden

Nachteile für das Unternehmen:

  • Reduzierung der Eigenkapitalquote

Warren Buffett selbst kauft Aktien seines eigenen Unternehmens (Berkshire Hathaway) zurück, sobald das Unternehmen ein Kurs-Buchwertverhältnis von bis zu 1,2 aufweist. Dividenden zahlt Berkshire zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht aus.

Happy Birthday Warren Buffett

 

Herzlichen Glückwunsch zum 85. Geburtstag Mr. Buffett. Das Orakel aus Omaha ist am 30.08 wieder ein Jahr älter geworden. Der Trieb nach immer mehr Geld lässt den Mann weiterhin fit und agil wirken. Für mich persönlich ist Buffett ein großes Vorbild in allen Bereichen. Er gestaltet sein Leben sehr genügsam und hat stets nur das eine im Fokus: Wie kann ich Werte generieren?

 

Um ein Beispiel zu geben, wie Buffett „tickt“ ist in der ersten Abbildung sein Netzwerk abgebildet. Es ähnelt einem gut durchdachten Spinnennetz indem nur er zielsicher zwischen den einzelnen „Seilschaften“ wandeln kann.

In der zweiten Abbildung sind einige sehr interessante Konsumgüterhersteller abgebildet. Warren Buffett ist bei einigen direkt oder inderekt durch seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway beteiligt.

Der Vorteil an Konsumgüterherstellern ist das nachhaltige Geschäfstkonzept. Gegessen und getrunken wird immer.

Was ist Eure Lieblingsmarke und welcher Konzern profitiert davon?

 

 

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