Die heutige Ausgabe der Süddeutschen Zeitung zeigt einen Interessanten Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/norwegen-ein-bisschen-weniger-reich-1.2681358

Norwegen ist der weltweit dreizehntgrößte Förderer von Erdöl mit etwa drei Prozent der Welterdölförderung. Die Norweger gehen sehr schlau mit Ihrem Vermögen um. Sie haben einen eigenen „Ölfonds„. Die Einnahmen aus der Ölindustrie (Dividenden und Steuern der Ölfirmen, wie z. B. Statoil) werden in diesem Fonds eingezahlt und reinvestiert in Branchen und Unternehmen, die in der „Zeit nach dem Öl“ für Cash sorgen sollen.

Auf Grund des aktuellen niedrigen Ölpreis muss Norwegen nun erstmalig mehr Geld entnehmen, als es in den Fonds einzahlen kann. Da der Fonds ein aktuelles Vermögen von rund 744 Milliarden Euro verwaltet, denke ich, dass Norwegen noch ein paar Tage durchhalten wird.

 

Florian Günther
 

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