Der Weltmarktführer für Babynahrung baut eine weltweite Einheit für E-Commerce auf

Nestlé hat erkannt, dass die Art, wie Menschen Produkte kaufen und informiert sein wollen sich aktuelle stark verändert. Der Handel ist wie immer stark im Wandel und setzt auf Marken und Multi-Channel-Denken. Euromonitor (Marktforschungsinstitut) gab bekannt, dass bereits 8,7 Prozent aller Handelsumsätze mit Babynahrung online gemacht werden.

In Schwellenländern, wie z. B. China wächst der Onlinehandel stäkrer als der stationäre Handel. Nestlé trägt diesem Trend in Asien Rechnung, indem es seit Anfang des Jahres mit Alibaba zusammenarbeitet.

Online Geschäfte haben auch Risiken

Einmal mehr sind staatliche Marktteilnehmer der Grund dafür. Die chinesische Regierung hat bereits mehrfach Importregularien geändert. Dies führt zu Verunsicherungen bei den Kunden. Die Schweizer können hier jedoch mit starken Zahlen dagegen halten:

  • Die Marke Illuma macht in Asien bereits 650 Mio. CHF Umsatz
  • Beba hat ein Umsatzplus in diesem Jahr von 7 Prozent

Offensichtlich profitiert Nestlé von seiner starken Markenbekanntheit und spielt die eigenen Stärken konsequent aus.

Florian Günther
 

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